Unsere Kinder brauchen Visionen


"Ein Leben ohne Visionen bietet keine Motive, sich anzustrengen"
Erich Fromm, dt. Psychoanalytiker (1900-1980)

Unzählige Jugendfußballer träumen von den Tricks und den Toren eines Lionel Messi, eines Cristiano Ronaldo oder auch eines Lukas Podolski und wären bereit, (fast) alles für eine vergleichbare Karriere zu geben. Einem Erwachsenen ist klar, dass der Weg an die Spitze extrem weit, teils unberechenbar und für die meisten schlichtweg nicht realisierbar ist.

Doch ist auch klar, dass es solche Karrieren immer wieder geben wird. Und nur diejenigen werden Erfolg haben, die ihre Chancen frühzeitig, mutig und unbeirrt nutzen.

Warum sollten Eltern ihren talentierten Söhnen nicht die Chance geben, ihre Fußballträume zu leben?

Die Wahrscheinlichkeit ein großer Fußballstar zu werden, ist sicherlich nicht sehr hoch. Aber die Chance dazu ist vorhanden und in jedem Fall deutlich größer, als auf den Lotto-Jackpot zu hoffen. Und auch wenn man als Fußballer einmal statt bei den Profis "nur" in der Bayern- oder gar Regionalliga "landet", so hat man doch schon sehr viel erreicht. Man hatte eine schöne Zeit als Fußballer, eine ausgefüllte Zeit voller Anstrengungen, Hoffnungen, erreichter – manchmal auch nicht erreichter – Ziele, eine Zeit verbunden mit Erfolgen – menschlichen und sportlichen.

Und vor allem hat man schließlich die Gewissheit, alles in der eigenen Macht stehende für die Verwirklichung eines großen Traums getan zu haben. Wie quälend wäre es, sein ganzes Leben einer verpassten Chance nachtrauern zu müssen? Vielleicht jedes Mal, wenn Sie ein Bundesligaspiel sehen?

 


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